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Unsympathisch

29. September 2011

Heute habe ich gelesen, dass 80 Prozent der Deutschen gegen weitere Hilfen für Griechenland sein sollen. Wie soll man das schon finden – egoistisch vielleicht? Ich weiß nicht, aber ich versuche mir vorzustellen, wie ich mich als Griechin fühlen würde. Ich denk da an die Menschen und nicht an die Politiker Politiker. Klar, an sich sind die Schuld an der Schuldenkrise ihres Landes, aber für mich zählen die Bürger. Ich glaube über die Hälfte der Griechen sind arbeitslos und das finde ich wirklich verheerend. Wenn wir sie in die Insolvenz fallen lassen, wie soll sich dann das Land erholen? Mir ist klar, dass wir nur im Hinblick auch auf uns helfen können. Aber wir sollten uns vor der Hilfe nicht versperren. Die Deutschen neigen dazu Eigenbrötler zu sein und alles für sich einheimsen zu wollen. Das macht uns unheimlich unsympathisch. Wenn ich mir meine Mitbürger anschaue, dann kann ich verstehen, weshalb wir im Ausland unbeliebt sind. Wir sind steif und förmlich. Zu unpersönlich und eine gewisse Herzlichkeit strahlen wir auch nicht aus. An und für sich, sollten wir unser Verhalten mal überdenken.

Der Papst kommt

29. September 2011

Der Papst kommt und ich kann nicht behaupten, dass ich mich darüber freue. Soeben haben ich eine Auflistung der Kosten gesehen, die bei seinem Besuch entstehen. Das sind für ganz Deutschland 20 bis 30 Millionen Euro. Und für was wird da ausgegeben? Für die Sicherheit und für das Wohlergehen. Sorry, aber wir sind doch nicht ganz dicht! Das ist doch auch nur ein Mensch. Warum wird soviel Trara um ihn gemacht? Ich dachte immer Kirchenmänner müssten nicht nur im Zölibat leben, sondern auch ohne Reichtum. Aber wenn ich mich im Vatikan umschaue und sehe, was das alles kostet, dann kann ich nicht mal mehr drüber lachen. Ich muss zugeben, bislang war ich viel zu faul, um mich meiner Kirchensteuern zu entledigen, aber wenn ich jetzt so nachdenke, sollte ich schnell handeln. Ich habe keine Lust mir unbekannten Menschen so ein Leben zu ermöglichen. Vor allem nicht, wenn ich bedenke für was die katholische Kirche steht. Sie diskriminieren Menschen und stellen die Frau unter den Mann. Unglaublich, dass es noch so viele Menschen auf der Welt gibt, die das nicht sehen oder denen diese Aspekte nicht Grund genug sind, um auf die Barrikaden zu gehen. Aber jetzt genug, ich muss jetzt in die Kleinanzeigen Freiburg schauen, weil mir letzte Woche mein DVD-Player kaputtgegangen ist und jetzt suche ich einen in den Anzeigen.

Oktoberfest

30. Oktober 2009

Oh mein Gott, gerade erst hat das Oktoberfest begonnen und schon machen sich die Promis zum Horst. Wobei man hier auch nicht immer von Promis sprechen kann. Das sind ja eher bekannte Gesichter aus der Klatschpresse, die drin bleiben wollen. Und genau deswegen machen sie sich auch zum Deppen, damit sie nicht in der Versenkung verschwinden. Aber müssen die so peinlich sein? Ich mein, gestern habe ich einen kurzen Bericht gesehen und der war alles andere als sehenswert. Es ist ja mit der Boulevardpresse, wie bei einem Unfall. Man findet es nicht gut, was man da sieht, aber man kann nicht wegschauen. Traurig eigentlich. Was ich erzählen wollte. Ich habe gesehen wie die Effenbergs miteinander geknutscht haben. Das ist echt nicht interessant, es ist aber etwas verstörend, wenn man die Bilder sieht. Warum gehen die zum Oktoberfest und lassen sich so ablichten? Das ist weder interessant noch ästhetisch. Und am Ende berichtet auch noch die Bildzeitung darüber und zeigt Fotos von irgendwelchen schleckenden Pärchen. Unschön. Sehr unschön. Beim nächsten Mal schalte ich weg.



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